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KLODIN ERB

28.1.-1.4.2018

Bekannt für ihre expressiven, fantastischen Bildwelten, lotet Klodin Erb (*1963, CH) die Grenzen der Malerei aus und befragt gleichzeitig Definitionen von Gender und Identität. Verfremdungen und spielerische Interpretationen klassischer Bildgattungen, Stile und Motive kennzeichnen ihre gestisch-figurativen Arbeiten. Diese entstehen serienmässig und formieren sich zu Werkgruppen. Im Bestreben, Aktualität und Zeitlosigkeit in ihren Gemälden zu verbinden, sampelt Erb unter Anwendung verschiedener Techniken Anleihen aus der Kunstgeschichte mit Motiven der gegenwärtigen Welt. Dabei geht es ihr weniger um die Darstellung als vielmehr um den Prozess des Malens, der sich verselbstständigen und den Bildgegenstand als Materialisierung durch Pinselgestik und Farbe hervorbringen soll. In der Ausstellung folgen die Räume einem dramaturgischen Ablauf. So werden unter dem Aspekt der Bewegung neuste Werke mit Arbeiten aus den letzten fünf Jahren zueinander in Beziehung gesetzt, bis sie sich schliesslich von der Leinwand lösen und immateriell in einem bewegten Schatten- und Filmspiel kulminieren.

 

Klodin Erb, Die Wolfslaterne, 2017, Öl auf Leinwand / huile sur toile, 130 x 100 cm; Courtesy: Lullin + Ferrari, Zürich; Foto / Photo: Stefan Altenburger