Kunstprojekt für die Wiese 2018-10-13T01:30:47+00:00

KlHaus

Ab Sommer 2018

Ein Projekt von Haus am Gern

Im Garten vor dem Kunsthaus Pasquart steht bald ein kleines Haus, das «KlHaus». Hier soll drei Jahre lang ge- und versammelt werden, was sich an einem anderen Ort 800 Kilometer nordöstlich abspielt, bzw. das, was sich über diesen anderen Ort an Material hier niederschlägt. Dieser andere Ort be_findet sich in einer Gartenlaube eines Schrebergartens in Leipzig. Er wurde 2005 von Haus am Gern in Form eines weissen Würfels in die Gartenlaube der Parzelle 266 des Kleingartenvereins Anger-Crottendorf eingebaut, nach EN ISO 14644 contamination control standard von der auf Reinigung von Reinräumen spezialisierten Firma Pro_Con gereinigt, versiegelt und von Haus am Gern zum «GESCHICHTSFREIEN RAUM» erklärt. Es ist der einzige Raum seiner Art auf diesem Planeten.

à suivre…

Haus am Gern 30.7.2018

Einladungskarte Suonengarten Juni 2015
Aufbau Suonengarten Mai 2015
Foto: Esther van der Bie
Bepflanzung Suonengarten Mai 2015
Foto: Esther van der Bie
Der Suonengarten im Frühling
Foto: Esther van der Bie
Der Suonengarten im Sommer
Foto: Esther van der Bie
Der Suonengarten im Herbst
Foto: Esther van der Bie
Der Suonengarten im Winter
Foto: Esther van der Bie

Suonengarten

1.6.2015 – 21.3.2018

Ein neues Kunstprojekt für die Wiese des Pasquart

Das Kunsthaus Pasquart hat die Künstlerin Esther van der Bie (*1962 Arbon) mit einem Kunstprojekt für die Wiese vor dem Gebäude beauftragt. Suonengarten setzt über drei Jahre hinweg ein markantes, buntes Zeichen an der Seevorstadt und wird sich mit dem Wechsel der Jahreszeiten stetig wandeln.

Die Suonen des Wallis waren, wie der Name verrät, Inspirationsquelle für Esther van der Bies Gartenkunstwerk am Jurasüdfuss. Aber statt Wasser von den Gebirgsbächen auf die trockenen Matten zu leiten, ist die aus rohen Brettern gezimmerte Bieler Suone mit einer reichen Flora bepflanzt.

Von ihrem höchsten Punkt an der Strasse führen die Tröge in einem kantigen Schwung bis auf Bodenniveau in Gebäudenähe hinunter und gleichzeitig hinauf. Die Linienführung von van der Bies Suone betont und unterläuft gleichermassen die vorhandene Geländemodellierung und erinnert dabei an das verwirrende Spiel in den Grafiken eines M.C. Eschers.

Dieser neue Akzent auf der Wiese des Pasquart ist von Weitem sichtbar und vermag den Blick auf das Kunsthaus zu verändern. Visuell führt der Suonengarten zum Kunsthaus hin und lässt es gleichzeitig in den Hintergrund treten. Das Blaugrau des Blaustrahlhafers, des Büschelfedergrases, des Bergfenchels und der Spanischen Edeldistel nimmt die Farbe des neuen Trakts des Kunsthauses auf.

Narzissen, Tulpen, Steppenwolfsmilch, hohe Fetthennen, Junkernlilien sowie Rutenhirsen setzen im Kreislauf der Jahreszeiten farbige Akzente ins Bild. Die mit botanischen Kunstwerken bestens vertraute Künstlerin hat ein Bepflanzungskonzept ausgearbeitet, das an jedem Punkt im Jahr eine Überraschung bereithält. So erzählt das lebende Kunstwerk an der stark befahrenen Verkehrsachse auch vom Fluss der Zeit.

Die Errichtung von Suonengarten wurde dank dem unentgeltlichen Einsatz einer Vielzahl von Firmen und Bildungsinstitutionen möglich gemacht.

Herzlichen Dank an:

Kantonale Gartenbauschule Oeschberg, Koppigen

bfh/ahb, Höhere Fachschule Holz, Abteilung Holzbau Biel

Schmid & Pletscher AG Bauingenieure ETH SIA USIC, Nidau

Burgergemeinde Biel

Sägerei Nobs AG, Seedorf

Bauunternehmung De Luca AG, Biel

Rudolf Hirth AG Bewässerungen, Leubringen

RICOTER Erdaufbereitung AG, Aarberg

Transport Christen und Cie AG, Biel

Wyss Samen und Pflanzen AG, Zuchwil

e.Vauclair SA Sanitär, Biel

Publicitas AG, Biel