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Morton Feldman (1926-1987):
«Projection 2» (1951)
«Two Pieces for Six Instruments» (1956)
«Piece for Seven Instruments» (1960)
«Durations 5» (1961)
«De Kooning» (1963)
«Routine Investigations» (1976)

Praktisch seit unserer Gründung beschäftigten wir uns immer wieder mit der Künstlerpersönlichkeit Morton Feldman. Fasziniert von der unnachahmlichen, ureigenen Sprache seiner Musik, ihrer Ausdruckskraft und Tiefe sowie der vielschichtigen Verflochtenheit Feldmans mit Künstlern und Musikern seiner Zeit, lässt sich sein Schaffen nicht mehr aus unseren Programmen wegdenken.
Nachdem wir mit «For Philip Guston» und «For Christian Wolff» ausgedehnte Werke in kleinster Besetzung mehrfach programmiert hatten, widmen wir uns Stücken in mittlerer Besetzung und – untypisch für Feldman – von äusserst kurzer Dauer!
Das Programm durchmisst in chronologischer Folge einen Schaffensprozess von fünfundzwanzig Jahren (1951-1976). Es richtet damit den „Blick“ des Zuhörers sowohl auf Veränderungen wie auch auf Konsistenz und Folgerichtigkeit in Feldmans Werk.
Inhaltlich werden fast alle Phasen seines Kompositionsstils abgedeckt:
Graphische Notation («Projections»); Feldmans „pointilistische“, post-Webern’sche Phase («Two Pieces», «Piece for 7 Instruments»); unbestimmte lange Dauer der Klänge mit nicht koordiniertem Zusammenspiel («Durations»); seine Reverenz an einen grossen Malerfreund («De Kooning»). Der unverwechselbare Spätstil kündigt sich mit «Routine Investigations» an.

Christoph Bösch Flöte Anja Clift Altflöte Shani Shachar Oboe Konstantin Timokhine Horn Nenad Markovic Trompete Michael Büttler  Posaune Daniel Stalder Schlagzeug Consuelo Giulianelli Harfe Ludovic van Hellemont Klavier, Celesta Friedemann Treiber Violine, Viola  Martin Jaggi Violoncello Aleksander Gabrys Kontrabass Jürg Henneberger Leitung