Séraphine
Martin Provost, F 2008, 35mm, 125', F/d; Mit Yolande Moreau, Ulrich Tukur, Anne Bennent etc.;
7 César 2009: Beste Hauptdarstellerin, Bester Film, Bestes Drehbuch, Beste Kamera, Beste
Kostüme, Beste Ausstattung, Beste Musik.
1912 zieht der deutsche Kunstsammler Wilhelm Uhde in das Städtchen Senlis, um sich dem
Schreiben zu widmen und sich vom hektischen Leben in Paris zu erholen. Als Haushälterin stellt er die widerborstige und unscheinbare Séraphine ein. Eines Tages entdeckt er bei Nachbarn eine kleine Malerei, die ihn sogleich fasziniert. Zu seiner grossen Überraschung stellt sich heraus, dass das Bild von seiner Haushälterin Séraphine gemalt worden ist. Von den unkonventionellen Werken begeistert, beschliesst der Kunstkenner Uhde, der als Entdecker von Picasso und Rousseau gilt, die eigenwillige Séraphine zu fördern ? Ein überzeugendes filmisches Porträt der wichtigen, aber immer noch weitgehend unbekannten Künstlerin Séraphine Louis ? einer der zentralen Vertreterinnen der «Naiven Kunst».
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