Zum ersten Mal wird der monumentale Raum der Salle Poma mit einer Klanginstallation bespielt. Die
von Carola Bürgi (geboren 1967 in Luzern, lebt und arbeitet in Lausanne und Genf) realisierte Installation
besteht aus vierundzwanzig Säulen. Diese sind aus Plastikfolie geformt, ein Material, das von der Künstlerin
wegen seiner plastischen Eigenschaft und seiner Lichtempfindlichkeit bevorzugt wird. Computergesteuerte
Tonsequenzen durchdringen die Raumskulptur. Die akustische Frequenz ist kaum wahrnehmbar, obwohl
die Klangwelle sichtbar und das Rascheln der Plastikfolie hörbar sind. Der Besucher spaziert durch eine
akustische Konstellation, deren Materialität sich auflöst, um einzig Licht und Vibration zu werden.
Im Laufe der Ausstellung wird eine Broschüre publiziert, welche die Installation dokumentiert.
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