Der Gebäudekomplex des CentrePasquArt gliedert sich in drei Teile: 1866 wurde der mittlere Bau, das erste Spital in Biel, realisiert. Ein westlicher Anbau, der heute als Atelierhaus genutzt wird, wurde 1955 erstellt. Der klassizistische Bau von 1866 funktionierte von nun an als Schule. 1990 richtet sich das CentrePasquArt in diesem Gebäude ein. Zehn Jahre später wird dieses erweitert: die Renovation des ehemaligen Spitals und der Neubau werden vom Basler Architekturbüro Diener & Diener ausgeführt, die als Sieger aus dem dafür ausgeschriebenen Wettbewerb hervorgingen.

Der Neubau ist über das bestehende Treppenhaus des alten Spitals mit diesem verbunden. Die sich daraus ergebende Schnittlösung ermöglicht im Neubau drei Geschosse unterschiedlicher Höhe. Der Eingang im Erdgeschoss erlaubt durch die grosszügige Verglasung einen visuellen Kontakt zum Jura, an dessen Fuss sich das Gebäude erhebt. Das erste Geschoss (les Galeries) ist in drei aufeinanderfolgende Räume mit je zwei diagonal gegeneinander versetzten Fenstern gegliedert. Das zweite Geschoss (La salle Poma, der Name des Donators, dessen Grosszügigkeit diesen Neubau erlaubte) wird ausschliesslich über ein Oblicht beleuchtet, dessen harmonische Regelmässigkeit dem Saal mit seinen 365 m2 Fläche und 5.80 m Höhe Ruhe und Klarheit verleiht.

Den hier ausstellenden Künstlern kommen Ausstellungsbedingungen praktisch ohne Einschränkungen zugute.

Das Architekturbüro Diener & Diener hat im Jahr 2000 den Bernischen Kulturpreis ATU (Architektur, Technik und Umwelt) erhalten.

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